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Die Geschichte des Welfenbundes

Der Welfenbund e. V. wurde am 12. Mai 1952 gegründet.

Diese Entscheidung war erfolgt auf Anregung und mit Zustimmung des Enkels König Georgs V und letzten regierenden Braunschweiger Herzogs Ernst August (III). Die anfängliche Entwicklung des Vereins wurde auch nach dem Tod des Herzogs (+ 30.1.1953) weiterhin begleitet von seiner Ehefrau Herzogin Viktoria Luise, der Tochter Kaiser Wilhelms II.

Am 28. Juni 1955 wurde der Verein zunächst ins Vereinsregister beim Amtsgericht Uelzen eingetragen.

Die Körperschaft hat ihren Sitz heute in Hannover.

Der Welfenbund e. V. ist daher jetzt im Vereinsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen.

Wir über uns

Der Welfenbund e. V. arbeitet im Sinne seines Vereinszwecks sowohl national als auch international mit Museen, Historikern, Sachverständigen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen.

Der Verein unterstützt die regionalgeschichtliche Forschung unter anderem durch die Erschließung von Schrifttum und durch die Weitergabe fachlicher Informationen.

Daneben werden auch Kontakte zu Kommunen gepflegt, in oder bei denen in der Vergangenheit geschichtlich bedeutsame Ereignisse stattgefunden haben.

Die Erinnerung an solche Begebenheiten auch im Rahmen der Kontaktpflege aufrecht zu erhalten, wird als sinnvoll angesehen, wenn historische Ereignisse dadurch in einen leichter begreifbaren Zusammenhang zu gesellschaftlichen oder auch politischen Entwicklungen der Gegenwart gebracht werden können.

Was wir anstreben

Der Welfenbund e. V. versteht sich nicht als Traditionsverein.

Er sieht sich aber mit Blick auf die Betonung der Wichtigkeit historischen Bewusstseins für jede zivilisierte Gesellschaft als eine Institution, die aus dem individuellen Interesse geschichtsbewusster Menschen heraus dazu beitragen kann, Werte und Zusammenhänge staatlichen Handelns angesichts bestimmter historischer Ereignisse zu erläutern und die anlassbedingt gelegentlich auch mahnend auf Fehlentwicklungen hinweisen kann, die sich zu Lasten der Gesellschaft eines demokratischen Staatswesens auswirken können.

Um nur ein Beispiel zu geben :

Am 27. Juni 1866 tobte vor den Toren der Stadt Langensalza eine Schlacht zwischen preußischen und hannoverschen Truppen im sogenannten Deutschen Krieg (preußisch-österreichischer Krieg), die zwar mit einem Sieg der hannoverschen Armee endete, letztlich aber die Kapitulation Hannovers wegen Nachschubmangels angesichts weiterer heranrückender preußischer Truppen zur Folge hatte.

Der Welfenbund e. V. führt jährlich eine Gedenkveranstaltung an den Schlachtorten bzw. Begräbnisstätten in Bad Langensalza, Merxleben und Kirchheilingen durch.

Die Kranzniederlegungen an diesen Stätten sind mehr als Tradition und Gedenken. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass sie auch eine Mahnung gegen politische Irrwege, Gewalt und Krieg sind.

Personen legen einen Kranz nieder.

Gedenken zum 150. Jahrestag der Schlacht bei Langensalza im Jahr 2016.
v.l.: Rolf Kiesel (Welfenbund e. V.), S.K.H. Ernst August Erbprinz von Hannover, Matthias Reinecke (Welfenbund e.V.)

The History of the Guelphs Association

The Guelphs Association („Welfenbund e.V.“) was founded on the 12th May, 1952.

This decision was made following a proposal and with the consent of the grandson of King George V, the last ruling Duke of Brunswick Ernst August III.

The original development of the Association was not effected by the death of the Duke (+ 30th January, 1953) to flourish with his widow Duchess Viktoria Luise, the only daughter of Emperor William II (Kaiser Wilhelm II).

The Association entered the register of associations of the local district court of Uelzen (in Lower Saxony) on 28th June, 1955.

Today the statutory seat of the legal body is in Hanover.

Therefore, at present the Guelphs Association („Welfenbund e.V.“) is listed in the register of associations of the Local Court („Amtsgericht“) in Hanover.

 

About us

The Guelphs Association works in line with its goals on a national and international basis together with museums, historians, experts and research institutes.

The Association supports the research in regional history, e.g. through documentations or passing on professional information.

Furthermore relationships are being kept up with communities of historical significance.

Maintaining the remembrance of historic events in conjunction with keeping up relationships are being considered to be of importance if in this way historical events are more easily understood in the context of current public or also political developments

What we are striving for

The Guelphs Association („Welfenbund e.V.“) does not see themselves as a club in tradition.

Rather focused on the emphasis of the importance of historical consciousness for any civilized society the Guelphs Association – based on an individual interest of historical-conscious people – behaves as an institution which may be able to contribute to explaining values and the context of governmental actions as regards historical events and if an occasion arises also express criticism on negative developments which could affect society in a democratic state.

To mention only one example :

On 27th June, 1866, a battle was raging in front of the gates of the town of Langensalza between Prussian and Hanoverian troops in the so-called German War (Prussian-Austrian War) which resulted in victory of the Hanoverian Army, but was followed by her surrender due to lacking support and logistics in view of more Prussian troops approaching.

There is an annual memorial service of the Guelphs Association at the battlefields and graveyards of Langensalza, Merxleben and Kirchheilingen.

A wreath ceremony at these places is more than tradition and memorial services. Restating this every year is to demonstrate a warning against political wrong-doings, misuse of power and war.

Personen legen einen Kranz nieder.

A minute of silence on the 150th anniversary of the battle of Langensalza in the year 2016.